Pimp your BMX

Vom 9.-12. Oktober hat der „Pimp your BMX“ Workshop stattgefunden, vier Tage lang haben sieben Jungs digitale Gadgets für ihre BMX-Räder entwickelt.

Es ging jeden Tag in der Skatehalle mit dem BMX los. Anschließend ging es mit der Entwicklung, Programmierung und Konstruktion der Gadgets weiter, hierzu wurden Calliope-Mikrocontrollerboards, verschiedene Sensoren und mit dem Lasercutter geschnittene Montagestücke genutzt.

Morgendlicher Start in der Skatehalle des Sportgartens.

 

 

Denkarbeit…

 

 

 

 

 

 

 

Finaler Anbau!

Sprunghöhenmessung konnte durch die Anbringung eines Ultraschallsensors umgesetzt werden.

 

 

Eine Art Tachometer wurde mit einem  Reed-Sensor verwirklicht.

 

 

In kurzer Zeit wurden tolle Ergebnisse beim fahren sowie beim entwickeln erzielt, da die Teilnehmer mit sehr viel Begeisterung und Kreativität gearbeitet haben.

FabLab Bremen e.V. als Preisträger des Code Week Award 2015 ausgezeichnet

FabLab Bremen e.V. gewinnt als eines von zehn Projekten den Code Week Award 2015. Der Award zeichnet in diesem Jahr zum ersten Mal nachhaltige Projekte aus, die jungen Menschen den Umgang mit digitalen Technologien und den Spaß am Programmieren näher bringen. Ausgeschrieben wurde der Preis von der Technologiestiftung Berlin in Kooperation mit dem Design Research Lab der Universität der Künste Berlin. Gefördert wird er von der Samsung Electronics GmbH. Bis Ende 2014 hatten sich 34 Projekte aus ganz Deutschland für die Preisgelder beworben.

Badge

Selbst kreativ werden und Schmuck entwerfen, programmieren und produzieren, mit diesem Konzept sollen Mädchen für die kreativen und künstlerischen Aspekte von digitalen Technologien begeistert werden.
Während eines zweitägigen Workshops entwerfen die Teilnehmerinnen Schmuck und Accessoires. Dabei bekommen sie einen Einblick in die Programmierung mit Processing und die digitale Fertigung mit dem Lasercutter. Durchgeführt wird der Workshop mit der Unterstützung der AG dimeb. Zielgruppe sind Mädchen ab 12 Jahren aus Bremer Jugendeinrichtungen. Stattfinden wird der Workshop in den Osterferien 2015. Auf der re:publica werden die Projektergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Das kreative Konzept „Schmuckprogrammierung des FabLab e.V. überzeugte die unabhängige FachJury, bestehend aus Code Week Award Schirmherrin Prof. Dr. Gesche Joost (Design Research Lab), Nicolas Zimmer (Technologiestiftung Berlin), Maria Reimer (Open Knowledge Foundation), Daniel Seitz (Mediale Pfade e.V.) und Steffen Ganders (Samsung). Damit gewinnt das Format eine von fünf Projektförderungen in Höhe von 5.000€.

Offizielles JuryStatement: bit.ly/1HsUFt8
Videos zur JurySitzung und Begründung: bit.ly/1613uJa

Kopie von CodeWeekAward_20150127_denoise.00_00_10_12.Still019

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Inklusiver Kreativ-Workshop im FabLab Bremen

In der Zeit vom 05.- 19.12.2014 fand ein inklusiver Kreativ-Workshop in Kooperation mit dem Mädchentreff Huchting e.V. an drei Terminen statt. 14 Mädchen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen hatten die Möglichkeit, sich an vier Stationen kreativ auszuleben.

Der erste Termin des Workshops fand im Mädchentreff Huchting statt. Zu Beginn wurde den Mädchen erklärt, um was es geht und welche Möglichkeiten sie im FabLab haben. Im zweiten Schritt haben sie sich die Software mit Unterstützung angeeignet und auch Ideen für die Umsetzung im FabLab entwickelt. Sehr schnell hatten die Mädchen Ideen für ein individuelles T-Shirt-Design wie Schriftzüge oder Tierlogos.

Am zweiten Termin stand der Ausflug ins FabLab auf dem Programm. Es gab die Möglichkeit an vier Stationen zu arbeiten und Neues auszuprobieren. Ihre zuvor gemachten Designs haben die Mädchen mitgebracht und weiterentwickelt oder auch völlig neue Designs kreiert. An folgenden Stationen konnte gearbeitet werden:

1. T-Shirt-druck: Mit der Computersoftware Inkscape konnten sich die Mädchen eigene Designs für ihr T-Shirt erstellen. Die Mädchen haben Bilder gemalt oder Schriftzüge ihres Namens erstellt. Diese wurden dann mit Hilfe des Vinyl-Cutters aus einer T-Shirt-Folie ausgeschnitten und dann mit einer Bügelpresse auf das T-Shirt aufgebracht.

2. 3-D-Druck: An der 3D-Druck-Station konnten die Mädchen erste Erfahrungen in der 3D-Modellierung sammeln. Mit Hilfe der kostenlosen Software „CookieCaster“ konnten sie eigene Ausstechförmchen kreieren und dann mit dem 3D-Drucker ausdrucken.

3. LaserCutter: Ebenfalls mit der kostenlosen Software Inkscape konnten die Mädchen verschiedene Materialien bearbeiten, so wurden beispielsweise kleine Boxen erstellt, passend zur Jahreszeit Weihnachtsbäume und Sterne aus Holz ausgeschnitten und Kettenanhänger und Ohrringe aus Plexiglas erstellt.

4. Elektrobasteln: An dieser Station konnten die Kinder aus LEDs, Batterien und Moosgummi eigene kleine Taschenlampen bauen. Daneben hatten sie die Möglichkeit mit Elektrosteckbrettern zu schauen, wie Stromkreisläufe funktionieren. Für diesen Zweck wurde ein besonders großes Steckbrett entwickelt und gebaut, um auch Kindern mit motorischen Schwierigkeiten die Möglichkeit zu geben, die Funktionsweise von Stromkreisläufen zu erfahren.

Am letzten Tag wurde alles nachbereitet. Die Kinder hatten die Möglichkeit im Mädchentreff mit ihren neuen Ausstechförmchen Plätzchen zu backen. Darüber hinaus konnten sie ihre Holzkästchen und Weihnachtsbäume anmalen.

Der Workshop lief sehr erfolgreich. Die Mädchen waren sehr interessiert und neugierig auf die neuen technologischen Geräte. Jede hatte die Möglichkeit mindestens zwei Stationen auszuprobieren. Es wurde versucht, an jeder Station verschiedene Niveaustufen anzubieten, um allen Kindern mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen gerecht zu werden. Für die einzelnen Stationen wurden im Vorfeld Handouts mit Fotos und Erklärungen entwickelt, damit die Kinder auch ohne pädagogische Anleitung an einer Station arbeiten können.
Alle Kinder hatten am Ende des Workshops mindestens ein fertiges Produkt, das sie mit nach Hause nehmen konnten.

Gefördert wurde dieser Workshop mit der freundlichen Unterstützung der Aktion Mensch.

aktionMensch

Fab um den Roland

Ein toller neuer Erfolg aus dem FabLab!

Schülerinnen und Schüler der Oberschule Ronzelenstraße modellierten in einem Geometriekurs im Rahmen des Forschungsprojektes EduFab der Arbeitsgruppe dimeb den Bremer Marktplatz.

Die Abschlusspräsentation von „Fab um den Roland“ seht ihr hier:

Bremer Geometrie

Im Rahmen des Forschungsprojekts eduFab in der Arbeitsgruppe dimeb an der Universität Bremen wurde in Zusammenarbeit mit der Oberschule an der Ronzelenstraße das Projekt „Fab um den Roland“ durchgeführt. Über mehrere Wochen haben Schülerinnen und Schüler das FabLab besucht, sich mit dem Lasercutter beschäftigt und den Bremer Marktplatz nachgebaut. Anhand dessen haben sie sich Geometrie beschäftigt, die gerade im Mathematikunterricht behandelt wird.

Am 24. Juli haben sie ihre Abschlusspräsentation in der Aula der Schule. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Mehr Informationen zum Projekt gibt es im Blog von eduFab.

3D-Workshop mit dem Schulzentrum Utbremen

Am 3. und 6. Juni werden zwei Gruppen von Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums Utbremen in einem jeweils vierstündigen Workshop im Fablab Bremen lernen, wie sie selbst mit einfachen Mitteln ihre eigenen dreidimensionalen Modelle entwerfen können, um sie dann später mit einem 3D-Drucker ausdrucken zu können.

Diese Veranstaltung wird durch die freundliche Unterstützung der swb-Bildungsinitiative ermöglicht.

Call for Participation: Two FabLearn Europe Workshops

As part of the FabLearn Europe Conference 2014
Monday 16 June 2014, Aarhus University, Denmark.

Please submit your contributions by Sunday, May 18th 2014 – 11:59 PM MEZ
Acceptance notification: Wednesday, May 20th 2014.
For more information as well as detailed information about how to participate, please visit our website: http://fablearn.eu

WORKSHOP ON FABLABS IN EDUCATIONAL CONTEXT: A RETROSPECTIVE AND OUTLOOK
FabLearn Europe brings together international researchers, educators, designers, and makers to discuss and explore digital fabrication in education, making, and hands-on learning for the 21st Century. This one-day conference is organised jointly by Stanford University, Bremen University and Aarhus University, and is a spinoff of the global FabLearn conference held for the past three years at Stanford University.

This workshop is intended for researchers, interaction designers, makers, fabbers, educators as well as newbies. The goal is to summarize first impacts and envision future prospects of FabLabs in educational contexts by discussing different learning approaches. Participants are asked to send in concepts on how children can learn with and about FabLab technologies (2-3 pages). These contributions can present recent projects, future visions, educational concepts or a theoretical reflexion.

Organizers: Dennis Krannich (University of Bremen, Germany), Paulo Blikstein (Stanford University, USA)

WORKSHOP ON PARTICIPATORY DESIGN IN DIGITAL FABRICATION
The workshop aims to bring together researchers, teachers and practicians to discuss participatory design in digital fabrication in schools. The workshop participants are to share experiences on involving stakeholders in order to gain interest for and increase learning in digital fabrication in an educational setting. Researchers, practitioners, educators and designers from different disciplines involved and interested in participatory design in digital fabrication, both practically and methodology wise, are welcome. We will consider the scope of issues that might arise by asking workshop participants to draw on their individual experiences to present a case study, inspiration or approach relating to involving stakeholders in digital fabrication. We invite the submission of short 2-4 page informal position papers offering perspectives on the workshop topics

Organizers: Tilde Bekker (Technical University of Eindhoven, Netherlands), Eva Eriksson (Chalmers University of Technology, Sweden), Janet Read (University of Central Lancashire, UK)

3D-Wandbild für die Unikrümel

3 Kunstpädagogikstudentinnen entwickeln eine grafisch-haptische Gestaltung mit FabLab-Gestaltungstechnologien.

Die Unikrümel sind ein wichtiges Betreuungsangebot für Studierende mit Kindern an der Bremer Uni. Damit sich der Eingangsbereich der Unikrümel in eine Wohlfühlumgebung verwandelt haben die Kunstpädagogikstudierenden Katharina Herrmann, Maren Menke, Tatjana Kletke eine Gestaltung die aus einem Wandbild und 3D-Figurenschnitten besteht, entwickelt. Aus dem Wandbild ragen Formen von Bäumen und Tieren heraus und setzen sich in der Garderobe fort, die aus Tierkopfformen besteht.

Das ästhetische Konzept ist in der Bildhauerwerkstatt von Gunther Gerlach entstanden und durch Besuche vor Ort bei den Unikrümeln, durch Beratung mit MitarbeiterInnen des Arbeitsbereiches familiengerechte Hochschule und durch Experimente im Fablab/dxlab der Arbeitsgruppe dimeb weiterausgearbeitet worden. Gezeichnete Figuren wurden gescannt am Rechner nachbearbeitet und an die Größenverhältnisse des Wandbildes und der Sperrholzplatten  angepasst. Diese Formen wurden dann mit dem Lasercutter ausgeschnitten, zusammen und in Schichtungen übereinander geklebt und dann bemalt. Nun folgt noch die Montage vor Ort.

Die Studentinnen waren begeistert von den ästhetischen Möglichkeiten des Lasercutters. Sie wollen durch künstlerische Gestaltungen nicht nur die Fantasie der Kinder ansprechen, sondern auch die Motivation fördern, die Welt mit allen Sinnen zu erkunden. In Zukunft möchten die drei Studierenden das ästhetische Zusammenspiel von Form, haptisch-körperlichen Formen und Farbe durch weitere künstlerische Experimente Erforschen.

Wir freuen uns über das Projekt und wünschen den Unikrümeln viel Vergnügen dabei!