FabLab Bremen e.V. als Preisträger des Code Week Award 2015 ausgezeichnet

FabLab Bremen e.V. gewinnt als eines von zehn Projekten den Code Week Award 2015. Der Award zeichnet in diesem Jahr zum ersten Mal nachhaltige Projekte aus, die jungen Menschen den Umgang mit digitalen Technologien und den Spaß am Programmieren näher bringen. Ausgeschrieben wurde der Preis von der Technologiestiftung Berlin in Kooperation mit dem Design Research Lab der Universität der Künste Berlin. Gefördert wird er von der Samsung Electronics GmbH. Bis Ende 2014 hatten sich 34 Projekte aus ganz Deutschland für die Preisgelder beworben.

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Selbst kreativ werden und Schmuck entwerfen, programmieren und produzieren, mit diesem Konzept sollen Mädchen für die kreativen und künstlerischen Aspekte von digitalen Technologien begeistert werden.
Während eines zweitägigen Workshops entwerfen die Teilnehmerinnen Schmuck und Accessoires. Dabei bekommen sie einen Einblick in die Programmierung mit Processing und die digitale Fertigung mit dem Lasercutter. Durchgeführt wird der Workshop mit der Unterstützung der AG dimeb. Zielgruppe sind Mädchen ab 12 Jahren aus Bremer Jugendeinrichtungen. Stattfinden wird der Workshop in den Osterferien 2015. Auf der re:publica werden die Projektergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Das kreative Konzept „Schmuckprogrammierung des FabLab e.V. überzeugte die unabhängige FachJury, bestehend aus Code Week Award Schirmherrin Prof. Dr. Gesche Joost (Design Research Lab), Nicolas Zimmer (Technologiestiftung Berlin), Maria Reimer (Open Knowledge Foundation), Daniel Seitz (Mediale Pfade e.V.) und Steffen Ganders (Samsung). Damit gewinnt das Format eine von fünf Projektförderungen in Höhe von 5.000€.

Offizielles JuryStatement: bit.ly/1HsUFt8
Videos zur JurySitzung und Begründung: bit.ly/1613uJa

Kopie von CodeWeekAward_20150127_denoise.00_00_10_12.Still019

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Frohes neues Jahr!

Wir wünschen allen ein frohes Neues!
Ein neues Jahr, eine neue Gelegenheit kreativ zu werden, Maker zu werden. Schaut einfach beim OpenLabDay immer montags ab 18:00 Uhr vorbei und macht Euren ersten 3D-Druck.

Inklusiver Kreativ-Workshop im FabLab Bremen

In der Zeit vom 05.- 19.12.2014 fand ein inklusiver Kreativ-Workshop in Kooperation mit dem Mädchentreff Huchting e.V. an drei Terminen statt. 14 Mädchen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen hatten die Möglichkeit, sich an vier Stationen kreativ auszuleben.

Der erste Termin des Workshops fand im Mädchentreff Huchting statt. Zu Beginn wurde den Mädchen erklärt, um was es geht und welche Möglichkeiten sie im FabLab haben. Im zweiten Schritt haben sie sich die Software mit Unterstützung angeeignet und auch Ideen für die Umsetzung im FabLab entwickelt. Sehr schnell hatten die Mädchen Ideen für ein individuelles T-Shirt-Design wie Schriftzüge oder Tierlogos.

Am zweiten Termin stand der Ausflug ins FabLab auf dem Programm. Es gab die Möglichkeit an vier Stationen zu arbeiten und Neues auszuprobieren. Ihre zuvor gemachten Designs haben die Mädchen mitgebracht und weiterentwickelt oder auch völlig neue Designs kreiert. An folgenden Stationen konnte gearbeitet werden:

1. T-Shirt-druck: Mit der Computersoftware Inkscape konnten sich die Mädchen eigene Designs für ihr T-Shirt erstellen. Die Mädchen haben Bilder gemalt oder Schriftzüge ihres Namens erstellt. Diese wurden dann mit Hilfe des Vinyl-Cutters aus einer T-Shirt-Folie ausgeschnitten und dann mit einer Bügelpresse auf das T-Shirt aufgebracht.

2. 3-D-Druck: An der 3D-Druck-Station konnten die Mädchen erste Erfahrungen in der 3D-Modellierung sammeln. Mit Hilfe der kostenlosen Software „CookieCaster“ konnten sie eigene Ausstechförmchen kreieren und dann mit dem 3D-Drucker ausdrucken.

3. LaserCutter: Ebenfalls mit der kostenlosen Software Inkscape konnten die Mädchen verschiedene Materialien bearbeiten, so wurden beispielsweise kleine Boxen erstellt, passend zur Jahreszeit Weihnachtsbäume und Sterne aus Holz ausgeschnitten und Kettenanhänger und Ohrringe aus Plexiglas erstellt.

4. Elektrobasteln: An dieser Station konnten die Kinder aus LEDs, Batterien und Moosgummi eigene kleine Taschenlampen bauen. Daneben hatten sie die Möglichkeit mit Elektrosteckbrettern zu schauen, wie Stromkreisläufe funktionieren. Für diesen Zweck wurde ein besonders großes Steckbrett entwickelt und gebaut, um auch Kindern mit motorischen Schwierigkeiten die Möglichkeit zu geben, die Funktionsweise von Stromkreisläufen zu erfahren.

Am letzten Tag wurde alles nachbereitet. Die Kinder hatten die Möglichkeit im Mädchentreff mit ihren neuen Ausstechförmchen Plätzchen zu backen. Darüber hinaus konnten sie ihre Holzkästchen und Weihnachtsbäume anmalen.

Der Workshop lief sehr erfolgreich. Die Mädchen waren sehr interessiert und neugierig auf die neuen technologischen Geräte. Jede hatte die Möglichkeit mindestens zwei Stationen auszuprobieren. Es wurde versucht, an jeder Station verschiedene Niveaustufen anzubieten, um allen Kindern mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen gerecht zu werden. Für die einzelnen Stationen wurden im Vorfeld Handouts mit Fotos und Erklärungen entwickelt, damit die Kinder auch ohne pädagogische Anleitung an einer Station arbeiten können.
Alle Kinder hatten am Ende des Workshops mindestens ein fertiges Produkt, das sie mit nach Hause nehmen konnten.

Gefördert wurde dieser Workshop mit der freundlichen Unterstützung der Aktion Mensch.

aktionMensch